Wie Corona das Einkaufsverhalten verändert - das sind die Folgen für das Weihnachtsgeschäft

Ein ereignisreiches und für viele Menschen und Einzelhändler ein schicksalhaftes Jahr neigt sich dem Ende zu. Viele Geschäfte mussten anfangs Aufgrund der Corona Pandemie schließen. 
Um Prognosen für das anstehende Weihnachtsgeschäft zu treffen, wurden Studien durchgeführt, bei denen Konsumenten zu ihrem Einkaufsverhalten befragt wurden. Der Trend zum Online-Shopping hin ist deutlich sichtbar.

E- Commerce weiterhin im Trend

15% stieg der Anteil der Käufe über das Internet gegenüber 2019 in der Anfangsphase der Pandemie. Man kann davon ausgehen, dass der Anteil zum Weihnachtsgeschäft hin immer höher werden wird, denn Kunden die bereits schon einmal Online eingekauft haben, werden dies höchstwahrscheinlich wieder tun.

Dies stellt selbstverständlich eine weitere Belastung für den Einzelhandel dar, der ohnehin schon abgesehen von der Pandemie teilweise sehr große Umsatzeinbußen hat, aufgrund des Online Handels.

Für Einzelhändler ist es deshalb in dieser Zeit enorm wichtig Online Präsenz zu zeigen. Das bedeutet, eine klare Übersicht und Darstellung des Angebots/ Serviceangebots von  beispielsweise Öffnungszeiten, Kontaktdaten oder die Warenverfügbarkeit. Es gilt also für den Einzelhändler an so vielen Kontaktpunkten wie nur möglich verfügbar für den Kunden zu sein (Omni- Channel). Gerade Click& Collect Angebote können somit als Wettbewerbsvorteil ausgenutzt werden.

Das die Präsentation der Produkte im Internet eine große Rolle spielt zeigt sich auch daher, dass immer mehr Menschen sich bevor sie etwas Offline kaufen, sich erst Online darüber informieren. Die Customer Journey beginnt also für viele im Netz. 76 % der Kunden informieren sich erst im Internet, das sind 11% mehr als im Vorjahr. Einzelhändler sollten das als Chance sehen, da eine ordentliche Webpräsenz mit Informationen über Produkte und Dienstleistungen dem Kunden bei seiner Online Recherche hilft.

Verfügbarkeit ist wichtiger als der Preis

Es zeigt sich aber auch, dass während der Pandemie die Bedeutung des Preises der Waren und Dienstleistungen leicht an Bedeutung verloren hat. Im Gegensatz dazu hat eher die Verfügbarkeit an Bedeutung gewonnen. 

Für Einzelhändler tut sich hier ebenfalls eine Chance auf. Ein Kunde kauft dann lieber bei dem vermeidlich teureren Einzelhändler, wenn dieser das gewünschte Produkt auf Lager hat. 

Neue Käuferschichten

Die sogenannten Silver- Surfer, also Menschen über 55 Jahre galten bisher als Nachzügler des E-Commerce, jedoch hat sich im Laufe der Pandemie dieser Trend stark gewandelt. Hier ist der Anstieg deutlich: 30% mehr Käufe fanden Online durch die 55 Plus Generation statt. Gerade auch diese Gruppe ist besonders empfänglich für Angebote und Werbung. Hier wurden allein 14% der Käufe direkt aus einer Werbemaßnahme getätigt.

Viele Menschen haben binnen weniger Monate den Online Handel für sich entdeckt. Digitale Kanäle gewinnen seit der Pandemie immer weiter an Bedeutung- ein Potenzial, das jeder Händler für sich nutzen sollte. Die sogenannten Silver Surfer bilden daher eine besonders Attraktive Zielgruppe, denn mit der richtigen Marketing- Strategie lassen sich hier gute Umsätze erzielen. Man sollte daher die eigene Strategie überdenken, für ein gutes Jahresgeschäft und einer guten Ausgangsposition für 2021.





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