Social Media Trends 2020 - Tipps für Unternehmen

Social Media durchläuft einen ständigen Wandel. Am Anfang gab es irgendwie nur Facebook. Mittlerweile ist die Plattform mit dem weißen F auf blauem Hintergrund fast schon wieder out.
Der Großteil der Nutzer ist von Facebook zu Instagram übergewandert. Instagram ist schneller, aktueller und braucht nicht viele Worte. Denn Bilder sprechen ja bekanntlich mehr als Worte. So wurden in den letzten Jahren auf Instagram bereits einige Stars geboren, die alleine über die Foto-Plattform zu großer Bekanntheit gekommen sind. Berühmt werden: Was früher nur im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand funktioniert hat, klappt heutzutage in manchen Fällen auch von zuhause aus.
Nicht zuletzt weil sich der Großteil der werberelevanten Zielgruppe mittlerweile deutlich länger in sozialen Netzwerken als vor dem Fernseher aufhält.

Wenn man also Menschen im Alter zwischen 12 und 49 Jahren erreichen möchte, kommt man um Instagram nicht herum.
Die Attraktivität dieser Plattform hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Für Privatnutzer genau wie für Marken und Unternehmen.

Authentizität als Trend

Eng mit Instagram verbunden ist, zumindest in der sehr jungen Zielgruppe, ein anderes Netzwerk: TikTok. Laut neuesten Studien verbringt der durchschnittliche TikTok Nutzer etwa 45 Minuten am Tag mit der App, die sich auf lustige, generierte Kurzvideos spezialisiert hat. TikTok gilt sozusagen als Trendsetter für zukünftige Trends auf auf anderen sozialen Plattformen.

Die Zeiten in denen perfekte, komplett inszenierte und glatt gebügelte Instagram-Profile im Trend waren, sind langsam vorbei.
Denn die tausenden Avocado-Toast Bilder und Fotos von jungen Frauen auf pinken Plastik-Flamingos im Pool sind einfach langsam out, denn jeder hat sie schon hundertfach gesehen.

Der Weg von Instagram führt definitiv mehr in Richtung Realität und Authentizität. Für Marken heißt das zum Beispiel: einfach mal mehr Bilder aus dem Alltag, vom Team, von den Produkten, von witzigen Situationen oder User-generated Content posten und nicht nur die perfekten, bearbeiteten Bilder vom letzten Fotoshooting.

Originalität und Authentizität gehören definitiv zu den Social Media Trends 2020. So wird es auch immer häufiger Trend, Mitarbeiter als Markenbotschafter eines Unternehmens einzusetzen.
Dies ist auch besonders dann sehr effektiv, wenn neue Mitarbeiter anwerben - also Social Recruiting - ein Ziel eines Unternehmens ist.

Wachstum auf Instagram - wie bekomme ich Abonnenten?

Doch leider ist es mittlerweile für Unternehmen und Marken schwer geworden, allein durch häufige und originelle Postings ihren Instagram Account organisch wachsen zu lassen. Aufgrund von der Vielzahl an Profilen, gehen kleine Accounts schon allein wegen dem Algorithmus des Netzwerks schnell unter.

Ein sinnvolles Konzept, kombiniert aus guten Inhalten, Aktionen, die Interaktion erfordern (wie Gewinnspiele etc.) sowie Instagram Ads ist hier der Schlüssel.
Dabei sollte darauf geachtet werden, das Werbebudget aufzuteilen: in Markenbekanntheits-Kampagnen und Conversion-optimierte Kampagnen.
Das Verhältnis sollte neueren Untersuchungen zufolge etwa 50 - 50 sein.

Social Media Ads Kampagnen

Kampagnen mit dem Ziel „Markenbekanntheit“ liefern nicht sofort neue Abonnenten oder Käufe im Online Shop. Das Ziel dieser Kampagnen ist es, eine Marke oder Produkt zunächst ins Unterbewusstsein des potenziellen Kundens zu bringen.
Conversion-optimierte Kampagnen sind darauf ausgelegt, Käufe, Abos, Anrufe oder e-Mails (je nach dem welches Ziel man erreichen möchte) zu erzielen.

Die Ergebnisse dieser Kampagnen sieht man in der Regel viel schneller und vor allem auch zeitnaher am Umsatz eines Unternehmens.
Trotzdem darf man die Kampagnen zur Markenbekanntheit nicht vernachlässigen. Sie sind dafür da, eine Bindung zur Zielgruppe mit der Marke aufzubauen und langfristig für eine höhere Bekanntheit in der Zielgruppe sowie für mehr treue Kunden zu sorgen. Hier heißt es also nicht nur auf den kurzfristigen Umsatz setzen, sondern auch an den langfristigen Erfolg zu denken.

So stellte Adidas zum Beispiel fest, dass die Mehrzahl ihrer E-Commerce Käufe durch Markenaktivitäts- und nicht durch Performance Marketing Kampagnen ausgelöst werden. Doch Adidas gab nur 23% seines Werbebudgets für Markenbekanntheits-Kampagnen und 77% für Conversion-optimierte Kampagnen aus.
Nachdem Adidas erkannte, dass die Werbebudgets in diesem Fall falsch gewichtet waren, führten sie neue Kampagnen-Parameter ein und konnten so langfristig bessere Erfolge mit dem gleichen Budget - nur anders gewichtet - verbuchen.

Es ist deshalb wichtig, dass die Social Media Auftritte von Unternehmen - egal auf welcher Plattform - geplant werden und ein bestimmtes Ziel verfolgen sollten. Hierfür sind ein Redaktionsplan sowie das Festlegen von monatlichen Kampagnen-Budgets sinnvoll.

Laufende Werbekampagnen sollten dann regelmäßig auf ihre Ergebnisse überprüft und analysiert werden und entsprechend optimiert werden. Denn in der sich ständig wandelnden Social Media Welt sind Trends schneller vorbei, als neue gesetzt werden. Deshalb ist ein ständiges Überwachen und Auswerten der eigenen Social Ads wichtig, um dauerhaft Erfolge zu erzielen.





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